Nicole Fünfstück schreibt
Nicole Fünfstück schreibt

UPPS

So nass, wie ich beim Schießen dieses Fotos wurde, so „bedröppelt“ fühlte ich mich auch, als ich versuchte, meinen ersten Roman an den Verlag zu bringen. Ich versandte ein emotionales Anschreiben, einen Klappentext (immerhin) und die ersten drei Kapitel meines Werkes an sechs Verlage und war der festen Überzeugung, dass mindestens drei davon begeistert zurückschreiben und mir mitteilen würden, dass sie nur auf mein Meisterwerk gewartet hätten. Ich meine mich zu erinnern, dass ich im Geiste sogar schon den üppigen Vorschuss ausgegeben habe, den man mir für mein Buch zahlen würde ...

 

Versteht mich nicht falsch. Ich war stolz auf mein erstes Buch und bin es noch immer, nur, dass ich es heute so nicht mehr anbieten würde, denn mit dem Schreiben ist es, wie mit allem im Leben: Übung macht den Meister!

 

Das fanden auch die Verlage, obwohl ich heute weiß, dass sie sich wohl noch nicht mal die erste Seite meiner Leseprobe angesehen haben, denn von einem Exposé hatte ich damals, unter anderem, noch nie etwas gehört und mein Anschreiben schrie förmlich: ERSTES BUCH!! Jedenfalls erhielt ich vier Absagen, mit den, wie ich heute weiß, üblichen Formtexten: "Passt nicht ins Verlagsprogramm" und "Verlagsbudget ausgeschöpft".

 

Dann kamen zwei weitere Antworten mit der Aufforderung, das ganze Manuskript einzureichen, obwohl das Verlagsbudget bereits vergeben sei und man mich eventuell um einen Zuschuss bitten müsste.

 

Ich höre die Wissenden unter den Lesern aufschreien. Zu meiner Ehrenrettung muss ich sagen, dass ich auf einer Insel saß, keinen Internetanschluss hatte und ein absoluter Neuling (mit überhöhter, arroganter Selbsteinschätzung) war.

Ihr ahnt vielleicht was kommt ...

Nachdem ich mehrere Absagen mit der Erklärung: "Verlagsbudget ausgeschöpft" erhalten hatte, fand ich es gar nicht so abwegig, dass ein Verlag, bei einem neuen Autor, einen Zuschuss verlangt. Machen wir es kurz. Ich habe etwa den Preis eines asiatischen Kleinwagens für mein erstes Buch hingelegt, und auch wenn ich im Schweiße meines Angesichts 450 Exemplare verkauft habe, (Ich, nicht der Verlag!), waren die Kosten astronomisch.

 

Heute frage ich mich, wie ich mich überhaupt darauf einlassen konnte. Aber, um es mit den Worten meiner Mutter zu sagen: "Das Leben wäre einfacher, wenn wir es rückwärts leben könnten!"

Mit dem ersten Buch kamen dann auch Internet, diverse Autorenforen, erhobene Finger (zu spät) und viele hilfreiche Tipps.

 

Deshalb wurde der zweite Band der Kettenglieder Trilogie bei BoD Norderstedt rausgegeben, und weil es auch unter BoD Verlagen unterschiedliche Preisstrukturen gibt, der dritte Band beim Engelsdorfer Verlag.

 

Danach habe ich nur noch geschrieben, aber nichts mehr verlegt. Obwohl das vierte Buch "Spiegelwelten" verlegt werden sollte, ist es nicht dazu gekommen. Zuerst war ich mit dem 9. Platz, einen Platz über den zu publizierenden Manuskripten gelandet. Dann sprang ein Autor ab und mein Manuskript rückte auf. Es sollte publiziert werden, doch der Verlag, bei dem es unter Vertag war, verließ den deutschen Markt und gab mir die Rechte zurück, obwohl ein Verlagsvertrag bereits unterschrieben war und das Lektorat erste Korrekturen vorgenommen hatte.

Glaubt ihr nicht?

Siehe "Referenzen".

Murphy lässt grüßen oder wie ich es sage: UPPS!

 

News

Hier gibt es die Zunkunft...

 

Die 2. Auflage des Buches ist fertig und über Amazon zu kaufen .

 

Am Samstag, 17.11.18 gibt es neue Fotos und Textauszüge!

 

Der zweite Teil der Aussenseiter Saga nimmt Formen an.

Soviel sei vorweg verraten:

Dieses Mal bekommen Christina, Jo und Noah es zwar mit einem wütenden Poltergeist und einem schwarzen Engel zu tun, doch der wahre Feind lauert im Verborgenen

 

Keine Ahnung, wer die Aussenseiter sind?

Bei Amazon gibt es den ersten Band:

Die Aussenseiter und das Buch der Schatten

 

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