Schreiben ...

Ich liebe es, zu schreiben, denn Schreiben ist spannend. Fast so sehr wie Lesen. Das liegt daran, dass die Figuren in meinen Büchern selten tun, was ich plane und mich damit immer wieder überraschen, denn auch wenn ich den Figuren Leben gebe, während ich schreibe, geben sie der Geschichte Leben durch ihre Handlungen. Ich habe übrigens längst aufgegeben, mir vorzumachen, dass ich es bin, die bestimmt, was passiert!

 

Wenn ich schreibe, wenn ein Buch entsteht, dann gibt es zuerst eine Idee und eine ungefähre Vorstellung davon, was geschehen soll, doch während des Schreibens, kommt alles ganz anderes. Ich weiß zwar meistens schon nach ein paar Kapiteln, wie der letzte Satz meines Buches lauten soll, doch was zwischen diesen Kapiteln und dem letzten Satz geschieht, passiert während des Schreibens. Immer wieder höre ich beim Schreiben unvermittelt auf und frage verwirrt: „Hey, wo kommst du denn her und wer bist du?“, weil wieder einmal eine Figur entstanden ist, die ich nicht geplant hatte, die dann aber eine wichtige Rolle in der Geschichte übernimmt.

 

So entstanden Susu, die blaue Tarnbiene,  (Auf der Suche nach den magischen Kettengliedern, Band 1, Ankunft in Scroli), Rosa, die Urenkelin von Rotkäppchen (Auf der Suche nach den magischen Kettengliedern Band 2, Der Helfer) und die letzten Elben des Alten Waldes (Auf der Suche nach den magischen Kettengliedern Band 3, Die Heimkehr).  Auch Tessa hätte es nie geschafft, die Vampirkolonie zu vernichten, wenn Christian nicht aufgetaucht wäre (Spiegelwelten), die Christiansen Zwillinge hätten Eve niemals so viel Kopfzerbrechen bereitet (Das Haus) und Christina hätte ohne Dani nie erfahren, welche Form das dämonische Samenkorn hat, das sie zerstören muss (Die Aussenseiter und das Buch der Schatten) und mit Sylvia als Verbündeten hätte auch keiner gerechnet. Die Aussenseiter und die Rache des Poltergeists

 

Aber das Beste am Schreiben ist, dass ich selbst bestimmen kann, wann ich mich von den Figuren meiner Geschichten verabschiede. Anders als beim Lesen bestimme ich, wann Schluss ist und ob ich sie wieder treffe. Ich kann jederzeit in meine Fantasiewelt zurückkehren und ihnen wieder begegnen. Und dann könnte alles plötzlich ganz anders sein. 

 

News

Hier gibt es die Zunkunft

 

Ich habe mit meinem ersten Liebesroman (mit explizit beschriebenen Liebesszenen und Sci-Fi Elementen), an der  Challenge eines großen Verlags teilgenommen. Jetzt heißt es Daumen drücken!!

 

Setting: Die schottischen Highlands im Jahr 2019 und der fiktive Planet Heimat II im Jahr 2435, welcher von mörderischen Pflanzen übersät ist. Hier siedeln sich die letzten Menschen an, nachdem die Erde durch Überbevölkerung, hervorgerufen duch ein Medikament, das jung und praktisch unsterblich macht, kollabiert ist.

 

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Aussenseiterreihe: 

Band 1 und Band 2 könnt ihr übrigens auch gratis über Kindle Unlimited lesen.

 

 

 

 

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© Nicole Fünfstück schreibt