Mallorca - fünf Jahre zuvor

Unwetter 

 

Die Dunkelheit kam schnell und völlig überraschend. Wie dichter, dunkler Rauch blähte sie sich auf und quoll über die Kuppe des Hügels. Sie schluckte zwar das Grün und die Mandelbäume, doch das Tramuntanagebirge, das sich in der Ferne vom blauen Winterhimmel abhob, war weiterhin zu sehen. Gleichermaßen fasziniert und erschrocken, ließ ich die Kamera sinken, mit der ich eben noch die Idylle der roten Erde, grasenden Schafe und Mandelblüten eingefangen hatte. Mit offenem Mund starrte ich auf die Schwärze, die sich wie ein lebendes Wesen fortzubewegen schien.
Gänsehaut kroch über meinen Körper. Was, um Himmelswillen, geschah hier?
Plötzlich kam Bewegung in die Schafe. Sie zuckten nervös, wandten sich blökend und brüllend von der Hügelkuppe ab und liefen erst langsam und dann immer schneller auf mich und die Trockensteinmauer zu, welche die Mandelplantage umgab. Als die Tiere näher kamen, sah ich, dass ihre Augen vor Angst aufgerissen waren, was ihnen einen wahnsinnigen Ausdruck verlieh.
 Zitternd und unfähig mich zu bewegen stand ich da und starrte ihnen entgegen. Die rauchähnliche, schwarze Masse, die sie verfolgte, hob sich urplötzlich in den Himmel und es wurde Nacht. Eiskalte Finger griffen nach meiner Wirbelsäule, denn über mir war der Himmel noch blau. Erst als ein Blitz durch die Dunkelheit vor mir zuckte, erwachte ich aus der Erstarrung, hastete zum Wagen, sprang hinein und steckte den Schlüssel ins Zündschloss. Ich startete, würgte den Motor aber vor lauter Panik sofort wieder ab.
Kurz bevor die Tiere die Mauer erreichten, schaffte ich es endlich und der Mietwagen schoss vorwärts. Nervös warf ich einen Blick in den Rückspiegel und schnappte nach Luft. Die Schwärze, was immer sie war, hatte die ersten Tiere erreicht und hüllte sie ein. Ich drückte aufs Gaspedal, raste viel zu schnell über den holprigen Weg und bog ruckartig auf die Landstraße ab. Dabei übersah ich beinahe den Mann, in Jeans und schwarzer Softshelljacke, der mitten auf der Fahrbahn stand. Ich fuhr knapp an ihm vorbei, sah, wie er sich mit versteinertem Gesichtsausdruck zur Dunkelheit drehte, warf einen weiteren Blick in den Rückspiegel und bremste scharf. Ich konnte ihn unmöglich dort stehen lassen.
Im Kofferraum polterte es. Meine Einkäufe. Wahrscheinlich hatte ich mit dem Bremsmanöver gerade die Eier gekillt.
Ich öffnete das Fenster. Die Schwärze hatte die Landstraße fast erreicht. »Los, kommen Sie.«
Ehe ich’s mich versah, wurde die Beifahrertür aufgerissen. Der Mann war so schnell im Wagen, dass ich zusammenfuhr. Er schloss die Tür mit einem Knall und warf seinen Rucksack auf den Rücksitz. »Danke! Und jetzt gib Gas. Wir müssen hier weg, bevor sie uns erreichen.«
Überrascht sah ich ihn an und blickte in die erstaunlichsten grauen Augen, die ich je gesehen hatte.
»Jetzt, sonst fahre ich!«, herrschte er mich an.
Erschrocken sah ich nach vorne, gab wieder Gas und bog kurz darauf in den einspurigen Feldweg, der zu meiner Urlaubsfinca führte.
»Schneller«, befahl er.
Nun hatte ich die Nase voll. »Das wäre Selbstmord! Die Straße macht gleich zwei scharfe Knicke.«
Der Mann schwieg, und wir holperten den von alten Steinmauern begrenzten Weg entlang. Vorbei an großen, unbebauten Grundstücken mit Mandelbäumen und Weinreben. Nur ab und zu passierten wir eine Finca.
Sobald ich erneut auf der Geraden war, gab ich Gas. Felder und Bäume flogen vorbei. Vor uns war alles hell und freundlich, ein Traumwetter.
Hinter uns schien es anders auszusehen, denn mein Fahrgast blickte in den Seitenspiegel und befahl: »Nicht langsamer werden. Wenn sie uns erreichen, während wir im Auto sitzen, ist es aus.«
Ich zuckte zusammen. Wer war er und was wusste er über die Dunkelheit, die uns folgte? Ich drückte das Gaspedal hinunter, als ich um die nächste Kurve bog, hoffte, dass ich weder Mensch noch Tier erwischte, und atmete erleichtert auf. Die Straße war leer. Eine Finca im Nirgendwo hatte eindeutige Vorteile. Einer davon: Man war fast immer allein unterwegs. Speziell im Winter.
»Wir brauchen einen Unterschlupf, ein Haus, einen Stall, irgendwas.« Der Fremde sah mich an. Sein Kiefer war angespannt, obwohl der Abstand zu dem, was uns folgte, inzwischen recht groß war, wie ich bei einem kurzen Blick in den Rückspiegel erleichtert feststellte.

»Das trifft sich gut.« Ich bog so ruckartig ab, dass der Kies der Auffahrt, auf der wir landeten, wegspritzte. »Das da ist meine Urlaubsfinca.« Ich wies auf das zweistöckige Natursteinhaus, welches vor uns auftauchte, und stellte einen Augenblick später den Wagen im Carport ab. Wieder rumpelte es im Kofferraum.
»Einkäufe«, erklärte ich auf seinen fragenden Blick hin.
Er nickte. »Geh ins Haus und schließ Fenster und Türen. Falls es welche gibt, die nicht dicht sind, leg Handtücher davor oder kleb sie ab. Schalte die Lichter an. Alle. Ich bringe die Einkäufe ins Haus und hole Holz.« Er wies auf den Holzstapel im Carport. »Da du scheinbar einen Kamin hast, muss er brennen. Mach schnell, sie sind jeden Moment hier.«
Seine Stimme klang so befehlsgewohnt, dass ich nicht widersprach, die kleine Einkaufstüte im Wagen zurückließ und stattdessen zur Haustür lief und aufschloss.

Ich war gerade im Flur, da stand er bereits mit der Tüte und mehreren Klaftern Holz hinter mir, ließ alles auf den Boden fallen und verschwand wieder Richtung Carport.
»Das war‘s endgültig mit den Eiern.« Meine Stimme zitterte. »Reiß dich zusammen, Wallace«, befahl ich mir, wischte die angstfeuchten Hände an der Jeans ab, hastete ins Gästezimmer und schaltete das Licht an. Zweimal musste ich ansetzen, um die Lamellenläden und Fenster zu schließen. Sobald ich es geschafft hatte, lief ich in den Wohnbereich, in dem sich links eine offene Küche und rechts eine Couchecke mit Kamin befanden. Das Küchenfenster, das nach hinten zum Garten mit Pool, Tisch und Außengrill zeigte, war gekippt. Ich schloss es und nahm gleich das Badehandtuch mit, das auf einem der Hocker lag, die vor dem Küchentresen standen. Die Tür zum Garten hatte einen Glaseinsatz, war etwas zu kurz und reichte nicht ganz auf die Terrakottafliesen der Finca. Es existierte ein Spalt, durch den alles Mögliche den Einlass ins Haus fand. An das Getier hatte ich mich zwar gewöhnt, aber abends platzierte ich ein Handtuch auf dem Boden davor, um die feuchte Kälte draußen zu halten, die hier in den Wintermonaten herrschte. Genau das tat ich jetzt auch. Nur dass diese Barriere diesmal wohl etwas anderes davon abhalten würde, in die Finca zu gelangen.

Die Fenster im Wohnraum waren als Nächste dran. Beim Schließen sah ich hinaus und bekam eine Gänsehaut. Die Dunkelheit hatte uns fast erreicht. Es wirkte, als würde irgendwo ein riesiges Feuer brennen, dessen Rauch in unsere Richtung quoll. Vielleicht hätte ich mir das sogar einreden können, wenn nicht in dem Moment ein weiterer Blitz durch die vermeintlichen Rauchwolken gezuckt wäre.
Hastig lief ich die Treppe hinauf in den ersten Stock. Auf dem Weg schaltete ich die Deckenbeleuchtung ein. Im oberen Stockwerk erreichte ich sofort die Galerie mit meiner Staffelei und den Malutensilien, von der aus man in den Wohnraum sehen konnte.
Nachdem ich auch hier alles verrammelt hatte, knipste ich die batteriebetriebenen Feenlichterketten an, die auf dem Sideboard lagen, auf dem ich meine Farben und Pinsel platziert hatte.
Im Schlafzimmer stand das Fenster gegenüber dem Bett einen Spaltbreit offen. Ich schloss es mit einem Knall. Dabei bemerkte ich, dass sich die Luft draußen verändert hatte. Sie schmeckte metallisch. Nervös betrat ich das integrierte Bad, warf einen Blick auf die Taschenlampe, die auf dem Wasserkasten der Toilette lag, beschloss aber, sie dort zu lassen, da sie die kleinste im ganzen Haus war. Ich schaltete das Deckenlicht ein, schlang meine langen, blonden Haare hektisch zu einem Knoten, weil sie mir ständig in die Augen fielen, und kehrte zurück ins Schlafzimmer. Bevor ich es verließ, zog ich die große, schwere Taschenlampe, die immer in meinem Bett lag, unter der Tagesdecke hervor. Hier auf dem Land kam es vor, dass der Strom ausfiel, und wenn ich etwas nicht ertrug, war es vollkommene Finsternis.
Außerdem lag die Lampe gut in der Hand und wog genug, um sie notfalls als Waffe benutzen zu können. Zum ersten Mal dachte ich an den Mann, den ich mitgenommen hatte, und den ich jetzt unten im Wohnraum rumoren hörte. Obwohl ich keine Ahnung hatte, wer er war, vertraute ich ihm und tat, was er mir aufgetragen hatte. Sehr untypisch für mich. Und leichtsinnig.
Ich schaltete die Nachttischlampen ein und kehrte nach unten zurück. Hier brannten inzwischen nicht nur ein Feuer im Kamin, sondern auch viele der Kerzen, die im Raum verteilt waren. Schnell machte ich die letzten Feenlichterketten an.
Unschlüssig ging ich ein paar Schritte in Richtung Küche, in der sich mittlerweile die Einkaufstüte befand. Der Fremde folgte mir, blieb aber in der geöffneten Wohnzimmertür stehen und starrte über meine Schulter zur Hintertür. Ich nutzte die Gelegenheit, um ihn genauer zu betrachten. Er war groß, gut gebaut, und hatte wieder seinen Rucksack bei sich.
Da er mich ignorierte und weiter zur Tür sah, folgte ich seinem Blick und schluckte mit trockenem Mund. Die Dunkelheit hatte uns fast erreicht. Das Bellen der Hunde auf der entfernten Finca meines nächsten Nachbarn und das Zwitschern der Vögel verstummten mit einem Schlag. Eine unnatürliche Stille legte sich über das Haus, als die Finsternis den letzten Rest des Pools verschluckte und sich dann gegen die Tür und die Finca presste. Entsetzt bemerkte ich, dass sie lebendig war, sich etwas darin bewegte. Mein Herz hämmerte und ich wagte nicht, den Blick abzuwenden.
Draußen zuckte ein weiterer Blitz durch die Schwärze. Einen Atemzug später erklang ein furchtbarer Donnerschlag und der Strom fiel aus. Ich fuhr zusammen, keuchte vor Schreck und zwang mich, langsam zu atmen. Immerhin glitzerten die Feenlichterketten in der Dunkelheit und erhellten sie zumindest ein bisschen. Auch die Kerzen gaben Licht, warfen aber flackernde Schatten an die Wände. Mit bebenden Händen schaltete ich die Taschenlampe ein, ließ den Lichtstrahl durch den Wohnraum gleiten und schrie auf. Im Eingangsbereich brannten weder Kerzen noch Lichterketten. Es war dort stockdunkel und trotzdem hatte ich eine Bewegung gesehen.
»Hinter dir!«, rief ich entsetzt und richtete die Taschenlampe auf die Stelle, die ich meinte. Dabei glitt das Licht über das Gesicht meines Gastes und für einen Moment schienen seine Augen silbrig zu glänzen.
»Was?«, fragte er überrascht, drehte sich halb um und stöhnte. Ich richtete den Strahl auf die Stelle, an der ich die Bewegung gesehen hatte. Eine Schattengestalt stand dort, völlig bewegungslos. Meine Hand zitterte und der Lichtstrahl der Taschenlampe tanzte.
»Nicht! Halt das Licht weiter auf ihn!« Die Stimme des Mannes klang gepresst. Er drehte sich mühsam zu der Gestalt um, suchte mit der linken Hand umständlich in seiner Jackentasche und zog schließlich etwas heraus, das wie ein Laserpointer aussah. Er richtete das Gerät auf die Stirn des Schattens. Ein eisblauer Strahl erschien und löste ihn auf.
»Wie ist er reingekommen?« Der Fremde schwankte und hielt sich am Türrahmen fest.
Ich überlegte fieberhaft und wurde blass. »In der Decke des Gästebads gibt es einen Ventilator zum Lüften. Den habe ich vollkommen vergessen.«
»Kleb ihn ab«, befahl er leise.
»Aber du bist verletzt.«
»Ja. Daher wäre es von Vorteil, wenn du es schnell tätest.«
Verwirrt und panisch hastete ich in die Küche, griff nach der Einkaufstüte und kippte den Inhalt auf den Boden. Dann schnappte ich mir eine Rolle des Klebebands, das ich immer mit auf Reisen nahm, um die Bilder, die ich im Urlaub malte, fachgerecht verpacken und später transportieren zu können. Mit beidem in der einen und einem der Küchenhocker in der anderen Hand lief ich zu dem Mann und stellte den Hocker kommentarlos vor ihn.
Er ignorierte ihn und sah mich eindringlich an. »Wenn du ins Bad gehst, richte den Lichtstrahl sofort auf den Ventilator und gib mir dann die Taschenlampe. Ich halte sie, während du alles abklebst. Warte, ich öffne die Tür bei drei, zwei, eins ...«
Er stieß die Tür auf und ich leuchtete mit rasendem Herzen in den Raum. Das Bad war leer und es dauerte nicht lange, bis ich die Tüte vor den Ventilator geklebt hatte. Mein verletzter Gast wankte aus dem Bad. Ich schnappte mir die Taschenlampe, die ich in diesem Bad aufbewahrte, der vererbten Macke meiner Mutter sei Dank, und außerdem Mull, Jod und Pflaster. Als ich auf den Gang trat, saß der Mann auf dem Hocker und atmete schwer.
Draußen vor der Finca wütete ein Unwetter, dessen Sturmböen zornig und aggressiv am Gebäude zerrten, fast so, als fahndeten sie nach einem Weg, um ins Innere zu gelangen. Ich hörte es klappern und krachen. Irgendetwas flog draußen durch die Luft. Mit aufgerissenen Augen starrte ich auf die geschlossenen Fenster.
 »Nett gedacht, aber das wird nicht reichen.« Der Fremde lenkte meine Aufmerksamkeit wieder auf sich. Er blickte auf den Inhalt meiner Hände und verzog das Gesicht. »Wo kommt die zweite Taschenlampe her?«
»Ich habe in jedem Raum eine. Hier fällt häufig der Strom aus und völlige Dunkelheit macht mir Angst.«
Er nickte, öffnete den Reißverschluss seiner Jacke, versuchte, sie auszuziehen, und stöhnte vor Schmerz. Sein Gesicht war blass und verschwitzt. Ich legte alles, was ich in den Händen hielt, auf den Boden, trat zu ihm und griff mit trockenem Mund nach seiner Jacke. Beim Anblick von Blut wurde mir schlecht und ich wappnete mich für das Schlimmste. Als er meine Hand ergriff, hielt ich überrascht inne.
»Wie heißt du eigentlich?«, erkundigte er sich mühsam.
Ehe ich es verhindern konnte, prustete ich los.
»Was?«, fragte er irritiert.
»Entschuldige.« Ich kicherte. »Ich musste gerade an einen Autoaufkleber denken.«
Sein Gesichtsausdruck war ein einziges Fragezeichen und ich bog mich vor Lachen. Ich hörte den hysterischen Unterton, doch ich schaffte es nicht, aufzuhören.
»Ich bin vor ein paar Tagen hinter einem Auto hergefahren, das einen Aufkleber auf der Heckscheibe hatte, auf dem stand: Bevor Sie noch näher kommen, stellen Sie sich bitte erst einmal vor«, erklärte ich, als ich mich wieder einigermaßen beruhigt hatte.
Er grinste und sein Gesicht war sofort doppelt so attraktiv.
»Verrätst du mir nun deinen Namen?«
»Eve. Eve Wallace. Und deiner?«
»Taylor. Und jetzt solltest du mich verarzten, bevor ich verblute.« Er wies auf den Fußboden, auf dem sich mittlerweile eine Blutlache gebildet hatte.

News

Für alle Schottland Fans:

Der erste Teil des neuen "Jessie Coe"  "Die Nachkommen - Schatten in den Highlands 1" ist  erschienen. Diesmal geht es quer durchs Land.

Cover, Klappentext und das erste Kapitel findet ihr hier: ...Die Nachkommen - Schatten in den Highlands 1

 

Das Tachenbuch gibt es momentan bei Amazon, (das große A war schnell!) aber es  wird in den nächsten Tagen auch in jeder Buchhandlung und jedem Onlineshop bestellbar sein. 

 

Da die Geschichte von Eve und Taylor nicht in einem Buch erzählt ist, gibt es einen zweiten Band. 

Die Veröffentlichung ist für Ende April 2022 vorgesehen.

 

Auf Instagram und Facebook stelle ich u.a. den ersten Band vor.

Die Links zu meinen Seiten findet ihr hier social media

 

 

Die Aussenseiter:

Ich weiß, dass ich die Fans dieser Jugendbuchreihe gerade sehr vernachlässige. Ich verspreche, der abschließende Band komt bald.

Voraussichtlich Ende 22.

Meine Leser sind übrigens der Meinung, das man alle Bände unabhängig  

voneinander lesen kann. 

 

Übrigens: Das "SS" im Titel ist gewollt. Es ist das Erkennungszeichen der Reihe und entstanden, weil ich für den Band "Die Aussenseiter und das Buch der Schatten", zuerst eine Schriftform gewählt hatte, in der es kein ß gab. Ich habe es dann  beibehalten, obwohl ich es in das korrekte "ß" hätte umwandeln können. 

Ich finde es einfach kurios und besonders.

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© Nicole Fünfstück schreibt